Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat gelassen auf die Forderungen nach Verstärkungen seines Trainers Armin Veh reagiert.
"Ich kenne den Armin ja", sagte Hübner der "Frankfurter Rundschau": "Armin sieht sein Projekt gefährdet, deshalb ist es legitim, sich so zu äußern. Aber wir müssen jetzt ein bisschen den Druck rausnehmen."
Veh hatte im Trainingslager der Eintracht im österreichischen Windischgarsten vehement nach neuen Abwehrspielern gerufen. "Wenn das nicht klappt, ist das Harakiri", hatte er gesagt.
Nach dem Transfer des kroatischen EM-Teilnehmers Gordon Schildenfeld zum russischen Erstligisten Dynamo Moskau steht in Heiko Butscher nur ein gelernter Innenverteidiger im Kader der Hessen.
Über die Verpflichtung des in der vergangenen Saison ausgeliehenen Bamba Anderson wird derzeit mit Borussia Mönchengladbach verhandelt, Martin Amedick ist an einem Erschöpfungs-Syndrom erkrankt.
Schildenfeld unterschrieb in Moskau, wo auch der ehemalige Nationalspieler Kevin Kuranyi aktiv ist, einen Dreijahresvertrag und bringt wohl 2,5 Millionen Euro Ablöse.
"Das ist eine gute Geschichte für die Eintracht", sagte Hübner zu dem Wechsel: "Durch den Transfer kommt jetzt gute Bewegung hinein."
Der 27 Jahre alte Innenverteidiger war erst vor einem Jahr von Sturm Graz nach Deutschland gewechselt.



