Andre Schürrle wäre offenbar gerne nach London gewechselt. "Chelsea wäre für mich sehr interessant gewesen", gesteht der Flügelstürmer von Bayer Leverkusen im "kicker".
"So eine Chance bekommt man nicht oft im Leben", erklärt Schürrle: "Ich denke man fände in der Bundesliga kaum einen Spieler, der sagen würde: Das interessiert mich überhaupt nicht."
Der Nationalspieler berichtet von konkreten Verhandlungen mit Chelsea, eine Einigung zwischen ihm und den Blues sei absehbar gewesen. Allerdings war Bayer nicht bereit, ihn abzugeben.
"Rudi Völler hat mir in mehreren Gesprächen erklärt, warum: Es war kein geeigneter Nachfolger zu finden, und ich sei sportlich zu wchtig für Bayer", erzählt Schürrle.
Obwohl er Leverkusen verstehe, wundert sich der Stürmer, "dass die ganze Sache so schnell und so detailliert öffentlich kommuniziert wurde". Auch sei der Eindruck entstanden, er habe gar nicht wechseln wollen. Er sei aber interessiert gewesen.
Sorge bereitet Schürrle auch die kolportierte Ablöse von 25 Millionen Euro, die Bayer abgelehnt hat: "Nachdem diese Zahlen öffentlich diskutiert wurden, kann ich mir schon vorstellen, dass mich die Fans dementsprechend mit anderen Augen sehen werden. Wenn mal zwei, drei schlechte Spiele kommen, kann es schwierig werden."



