Bundesligist VfB Stuttgart hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinn in Höhe von etwas mehr als 70.000 Euro abgeschlossen.
Wie Präsident Gerd Mäuser, Finanzvorstand Ulrich Ruf und Finanzdirektor Markus Schmidt bei der Bilanz-Pressekonferenz zur Mitgliederversammlung des Vereins mitteilten, habe der VfB zum Stichtag 31. Dezember 2011 einen Umsatz in Höhe von rund 116,97 Millionen Euro verzeichnet.
"Wir stehen ordentlich da, nicht fantastisch", erklärte Mäuser. Ruf ergänzte: "Wir sind kein Werksverein, wir sind ohne Wenn und Aber Herr im eigenen Haus und müssen keinem Investor Rechenschaft ablegen."
Die Bilanz des VfB rettete jedoch der Transfer von Keeper Bernd Leno zu Ligakonkurrent Bayer Leverkusen. Die Ablösesumme, zu der sich die Verantwortlichen des VfB nicht äußerten, soll acht Millionen Euro betragen haben. "Es war ein Glücksfall, dass es noch geklappt hat, so eine Summe zu generieren", so Mäuser.
Die Verpflichtung des Stürmers Vedad Ibisevic von 1899 Hoffenheim hingegen erfolgte erst nach dem Jahreswechsel und schlägt sich somit erst in der Bilanz des Jahres 2012 nieder. "Wir gehen im Moment ins Risiko, weil wir den Kader halten wollen. Wir sind nicht die Spar-Weltmeister", erklärte Mäuser.



