Nach der verletzungsbedingte Absage von Weltfußballer Lionel Messi lässt der Hamburger SV den Vertrag für das Freundschaftsspiel gegen Barcelona von einem Anwalt prüfen. Das berichtet "Bild".
Da auch die spanischen EM-Fahrer nicht im Kader der Katalanen stehen, wird Barca mit wenigen Ausnahmen eine B-Elf im Test gegen den Bundesliga-Dino aufbieten.
HSV-Boss Carl E. Jarchow ärgerte sich über die Absage aus Spanien: "Das ist bitter. Messi ist derjenige, der die Leute am meisten interessiert hat. Wir können es leider nicht ändern, ihn nicht zwingen zu spielen."
Die Hanseaten hatten sich das Mitwirken des Weltstars vertraglich von Barcelona zusichern lassen, nun sank die Antrittsprämie für den Weltpokalsieger um kolportierte 400.000 Euro.
"Natürlich sind wir sehr enttäuscht über die Absage. Wir hatten uns alle auf den FC Barcelona mit Lionel Messi gefreut. Durch den verletzungsbedingten Ausfall des Superstars fließt ein großer Teil der Antrittsgage des FC Barcelona laut Vertrag zurück zum HSV", sagte Marketing-Vorstand Joachim Hilke.
Er ergänzte auf der Internetseite des Klubs: "Wir können unseren Zuschauern den Ausfall von Messi sicher nicht emotional ersetzen. Wir werden uns überlegen, wie wir die eingesparte Summe einsetzen, um für eine Kompensation zu sorgen."
Zuvor hatte Barca mitgeteilt, Messi habe sich im Training eine Wadenverletzung zugezogen und werde in Hamburg nicht antreten.



