Sportvorstand Horst Heldt wünscht sich für Schalke 04 eine Mentalität wie bei Rekordmeister Bayern München.

"Wir müssen bereit sein, manchmal arroganter zu sein. Wir wollen die Einstellung vorleben, dass wir aus jeder Situation das Maximale herausholen. Und wir wollen, dass dieser Gedanke auf einzelne Spieler übergeht und dass diese Spieler je nach Situation abwägen: Wann muss ich im positiven Sinne arrogant sein? Wann muss ich demütig agieren?", sagte Heldt bei "Spox".

Damit spielte er auf die "Mia san mia"-Haltung der Münchner an.

Für die bevorstehende Saison gibt der Ex-Profi für die Königsblauen die neuerliche Qualifikation für die Champions League als Ziel vor. Träume von der Meisterschaft seien angesichts der Konkurrenz von Titelverteidiger Borussia Dortmund und München "nicht realistisch".

Heldt: "Dortmund und die Bayern stechen heraus, dahinter kämpfen sieben bis acht ähnlich gute Mannschaften um die Champions League. Und einige dieser sieben, acht Mannschaften haben aufgerüstet und werden definitiv besser spielen als im Vorjahr. Andererseits wurden wir völlig verdient Dritter. Daher finde ich, dass die erneute Champions-League-Qualifikation eine ambitionierte und realistische Zielsetzung ist."

In Sachen Popularität jedoch sieht Heldt seinen Klub im Vergleich mit dem Erzrivalen Dortmund im Vorteil: "

Ganz Deutschland verfolgt, was auf Schalke los ist. Die Einzigen, auf die es ebenfalls zutrifft, sind die Bayern - und dann kommt ganz lange nichts. Es soll nichts über die sportlichen Qualitäten der Dortmunder ausdrücken. Trotzdem ist und bleibt Schalke in vielerlei Hinsicht der größere Verein."

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