Vier Wochen vor dem Auftakt der neuen Bundesliga-Saison strotzt Arjen Robben wieder vor Optimismus und Selbstvertrauen.

"Der FC Bayern will immer Meister werden, gerade wenn er es zweimal nicht wurde. Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir die Schalke zurückholen", erklärte der Flügelflitzer der Münchner im "kicker" und betonte: "Wir wollen die Dortmunder stoppen."

Auch sein verschossener Strafstoß im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea und die anschließenden Pfiffe der Fans habe der 28-Jährige abgehakt: "Das liegt hinter uns. Es war nicht schön und richtig enttäuschend für mich. Ich gehe davon aus, dass es nicht mehr vorkommt." Zugleich betonte der Niederländer aber noch mal: "Als richtiger Fan pfeifst du einen eigenen Spieler nicht aus."

Die handgreifliche Attacke seines Teamkollegen Franck Ribery spielt für Robben offenbar ebenfalls keine Rolle mehr. "Man muss im Leben manchmal auch vergeben", erklärte und versicherte: "Ich werde alles dafür tun, dass wir gut zusammenarbeiten."

Ribery hatte den Niederländer im Saisonendspurt im April in der Kabine mit der Faust attackiert, Robben trug eine Blessur unter dem rechten Auge davon. "Er hat sich gleich entschuldigt. Anfangs war das ganz schwer zu akzeptieren. Jetzt ist es gut", so Robben.

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