Uli Hoeneß fordert von Mario Gomez eine Leistungssteigerung.
Der Bayern-Präsident erklärte bei der Übergabe der FCB-Dienstfahrzeuge, weshalb er zuletzt den Stürmer in die Kategorie "gut", aber nicht "sehr gut" eingeordnet hatte.
"Wenn er sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions League-Sieger", sagte Hoeneß im "Audi Forum".
Der Bayern-Boss spielte damit am Dienstagabend in Ingolstadt auf das verlorene Finale in der Königsklasse an, als Gomez sich beste Gelegenheiten entgehen ließ.
26 Bundesliga-Tore hat Mario Gomez in der vergangenen Bundesliga-Saison erzielt, auch in der Champions League reihte er Tor an Tor, hatte im entscheidenden Moment aber Ladehemmung.
Aus Hoeneß‘ Sicht kann der FCB künftig durch die neuen Stürmer Claudio Pizarro und Mario Mandzukic auf eine solche Schwächephase besser reagieren.
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir sehr gut vorbereitet in Saison gehen. Ich kann schon jetzt feststellen, dass wir mit einer ganz anderen, breiteren Basis in die Saison gehen", sagte er im Gespräch mit SPORT1.
"Letztes Jahr hatten wir nicht genug Qualität, um den Umschwung von der Bank ins Spiel bringen zu können."
Zudem äußerte er sich auch zum inhaftierten Bayern-Profi Breno.
"Ich habe nur meine Meinung gesagt. Ich habe nie gesagt, dass ich erwarte, dass ein Fußballer anders behandelt wird wie ein Metzger oder Maurer", erklärte der 60-Jährige und fügte zur Erläuterung an:
"Breno hat nichts anderes gelernt als Fußballspielen, wenn er aus dem Gefängnis herauskommt, ist sein Leben womöglich beendet."
Mehrmals hatte der Bayern-Boss das Urteil als zu hart kritisiert und stellte nun fest: „"Wenn Breno rauskommt, wird er direkt ins nächste Flugzeug gesetzt und abgeschoben. So ist die Welt."



