Über zwei Drittel der Vereine aus den ersten beiden deutschen Ligen blicken optimistisch in die finanzielle Zukunft.
69 Prozent der in einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft "Ernst und Young" befragten Klubs sind der Meinung, dass sich die wirtschaftliche Lage der Fußball-Branche in der kommenden Saison deutlich verbessern wird.
31 Prozent gehen in der Untersuchung mit dem Titel "Bälle, Tore und Finanzen IX" von gleichbleibenden Verhältnissen aus.
Insgesamt seien die Hoffnungen "nicht so positiv wie in der Vorkrisensaison 2008", sagte Studien-Autor Thomas Fuggenthaler: "Dennoch ist die Erwartungshaltung deutlich positiver als 2011", als nur drei Prozent von einer erheblichen Verbesserung ausgegangen waren.
Zusammen mit den Vereinen der 3. Liga rechnen die Verantwortlichen mit steigenden oder wenigstens gleichbleibenden Einnahmen, nur 14 Prozent der 50 befragten Vereine gehen von einem Rückgang der Erlöse aus.
Von dem insgesamt erwarteten Positivtrend besonders profitieren soll auch die Nachwuchsförderung, die nach Ansicht von 49 Prozent der Vereine in Zukunft finanziell besser ausgestattet werden soll.



