Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat bei Bundesliga Aktuell Stellung zu den Meinungsverschiedenheiten zwischen Sportvorstand Matthias Sammer und Trainer Jupp Heynckes gezogen.
Auf die Frage, ob sich da ein Machtkampf anbahne, sagte Hoeneß gelassen bei SPORT1: "Das ist lächerlich."
Aus Hoeneß' Sicht hat Sammer "völlig berechtigt nach dem Spiel in Bremen eine Kritik geäußert", Jupp Heynckes habe sich dann zu einer Replik "hinreißen lassen".
Der Bayern-Präsident ging nach der 1:3-Pleite bei Bate Borissow unaufgeregt mit den Unstimmigkeiten zwischen Sammer und Heynckes um.Hoeneß als Streitschlichter
"Ich stelle fest, dass sie sehr gut zusammenarbeiten", sagte er und fügte an: "Sie sind gut beraten, ihre kleinen Meinungsverschiedenheiten intern auszutragen."
"Ich sehe die Zusammenarbeit perfekt, sonst würden wir jetzt nicht so gut dastehen: sechs Bundesliga-Spiele und 18 Punkte."
Zudem stellte Hoeneß mit Blick auf die öffentliche Aufregung fest: "In ein, zwei Tagen werden sich alle wieder beruhigt haben."
Zur Niederlage in Weißrussland meinte Hoeneß noch: "Das ist kein Beinbruch, wir haben es in der Champions-League-Gruppe weiterhin in der Hand. Man verliert ungern, zum Fußball gehört aber nicht nur der Sieg, sondern auch die Niederlage."



