Wolfsburgs Trainer Felix Magath hat sich auf Facebook an die Fans des VfL gewandt und seine Flaschen-Aktion verteidigt:
"Liebe Fans, unter Euch sind einige über meine Maßnahme in Sachen "ausgeleerter Trinkflaschen" erstaunt gewesen, hatten nur eine Zeitungsmeldung als Hintergrund", so Magath: "Lasst Euch bitte sagen, mir ging es ums Teamgefühl und um Teamgeist aber nicht um Bestrafung. Im Spiel gegen die Bayern lag unser Torwart Diego Benaglio benommen am Boden. Vorher von Arjen Robben am Kopf getroffen. Was tun wir? Wir stehen umher, jeder beschäftigt mit sich, kein Blick für den Betroffenen."
Magath weiter: "Diese Szene habe ich den Spielern auf DVD gezeigt. Beim Waldlauf haben wir dann die Masse Trinkflaschen auf zehn Flaschen reduziert, die sich die Spieler nach dem Lauf teilen sollten. Dabei ging es um eine Verdeutlichung. Teilt euch wichtige Dinge, steht ein für einander und seid eine wirkliche Einheit. Gegen Mainz hat dann die Geschlossenheit schon viel besser gegriffen. Ich möchte mit solchen Dingen Denkprozesse anregen. Die Mannschaft - so glaube ich - hat dies verstanden."



