Sportvorstand Martin Bader von Bundesligist 1. FC Nürnberg stemmt sich mit aller Macht gegen die nach vier Niederlagen nacheinander aufkommende Kritik an Club-Trainer Dieter Hecking.
Er beobachte, wie "das Feld bereitet wird, um Dieter Hecking ans Schienbein zu treten - aber das werde ich niemals zulassen", sagte Bader den "Nürnberger Nachrichten". In der "Nürnberger Zeitung" ergänzte er, der "erfahrene" Hecking werde "auch diesmal rechtzeitig die richtigen Mittel finden".
Doch auch Bader ist aufgefallen, dass der Gruppe "guter, vernünftiger Führungsspieler" in der Mannschaft eine "Gruppe von unzufriedenen Spielern" gegenübersteht. Das wurde nach dem 0:3 am vergangenen Samstag beim SC Freiburg deutlich, nach dem Robert Mak Hecking wegen seiner Auswechslung via Twitter als "verdammten Trainer" beleidigt hatte. Bader betonte, er wolle von den Spielern "nicht hören, dass hier jemand unzufrieden ist".
Hecking nannte "die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit" das "große Übel" beim Tabellen-14. "Im Moment sieht es so aus, als würde jeder für sich etwas probieren, aber das wird nicht gelingen, das kann ich jedem versprechen", sagte er.
Die Mannschaft sei von ihrem Weg abgekommen, brauche "wieder eine hohe Laufbereitschaft, hohes Tempo und die nötige Aggressivität". Deshalb mahnte Bader, der Club müsse "extrem aufpassen", nicht in einen Abwärtsstrudel zu geraten.



