Thomas Schaaf, Trainer des Bundesligisten Werder Bremen, hält trotz des durchwachsenen Saisonstarts und dem Wirbel um Neuzugang Kevin De Bruyne am eingeschlagenen Weg fest.
"Die Atmosphäre ist weiterhin gut und sie droht auch nicht zu kippen, weil wir alle um unsere gemeinsamen Ziele wissen und sie unbedingt erreichen wollen", sagte Schaaf am Dienstag: "Jeder weiß, dass wir dafür noch einen langen Weg vor uns haben. Uns ist bewusst, dass wir uns steigern müssen."
Werder hat in den bisherigen sieben Spielen erst sieben Punkte geholt. Zuletzt gab es am vergangenen Freitag eine überraschende 1:3-Pleite beim FC Augsburg.
Beim Thema De Bruyne, der in einer belgischen Zeitung zu einem Rundumschlag gegen den Verein ("Ich vermisse die Wärme und Atmosphäre aus Genk") und seinen Trainer ("Er ist noch nie zu mir gekommen und ich auch nicht zu ihm") ausgeholt hatte, war Schaaf um Deeskalation bemüht.
"Kevin hat mich angerufen und deutlich gesagt, dass die Inhalte des Interviews nicht richtig wieder gegeben worden sind. Es war ein positives Gespräch, und es war wichtig, dass er angerufen hat", sagte Schaaf. Er räumte aber auch ein, dass "Kevin noch nicht so viele Freunde in Bremen gefunden hat und er Belgien vermisst. Er hat aber glaubhaft versichert, dass er weder mit dem Verein, noch mit Mitspielern Probleme hat."



