Hoffenheims Torhüter Tim Wiese hofft auch nach dem verpatzten Saisonstart auf die Europa League. Nach sieben Punkten aus den letzten vier Spielen, erklärte der Keeper im "kicker": "Wir haben uns jetzt gefangen und versuchen, jede Woche weiter nach oben zu klettern. Das Ziel Europa League haben wir nicht aus den Augen verloren."
Wiese selbst verpasste den Umschwung jedoch durch eine Adduktorenverletzung komplett, was den 30-Jährigen jedoch überhaupt nicht stört: "Egal. Hauptsache die Mannschaft hat Erfolg."
Die drei Niederlagen zum Saisonstart und das Pokal-Aus gegen Viertligist Berliner AK 07 hätten die Mannschaft getroffen, verrät Wiese: "Von allen Seiten gab es Feuer, das ging schon an die Psyche."
Seine Fehlgriffe beim 3:5 gegen Freiburg wollte Wiese jedoch nicht mit den Pleiten in Mönchengladbach ("Da kann man verlieren") oder gegen Frankfurt ("Die vier Gegentore daheim waren natürlich bitter") in Verbindung bringen: "Ich habe über 300 Pflichtspiele gemacht, davon waren vielleicht fünf scheiße. Mein Gott, das gehört dazu.
Als willkommene Erholungsphase wollte der ehemalige Nationalspieler seine Verletzungspause auf keinen Fall sehen, auch nicht, um mental Kraft zu tanken: "Warum sollte ich das müssen? Wie gesagt, ich habe so viele Spiele auf dem Buckel, da sind eben auch mal nicht so gute dabei."
Die Situation des verunglückten Boris Vukcevic sei schwierig für das Team: "Das ist eine Katastrophe für uns. Wir versuchen gerade so gut wie möglich den Kopf ein wenig frei zu kriegen, aber dennoch Boris nicht zu vergessen.



