Präsident Helmut Hack von der SpVgg Greuther Fürth hat die Mannschaft nach dem Fehlstart in die Saison mit vier Punkten in sieben Spielen in die Pflicht genommen.
"Wie wunderbar sich unsere Fans verhalten, ist sensationell. Nur sind wir denen jetzt lagsam was schuldig. Wir müssen das Glück noch mehr erzwingen. Schleunigst", sagte der 63-Jährige dem "kicker".
Kritik an der Einkaufspolitik des Schlusslichts wies Hack jedoch zurück. "Die Kritik geht mir ehrlich gesagt auf den Geist. Die Neuen können erst reinkommen und helfen, wenn die Alten funktionieren. Nach sieben Spielen die Einkaufspolitik zu verdammen, kann ich nicht akzeptieren", sagte er.
Trainer Mike Büskens nahm Hack aus seiner Forderung explizit aus. Der Coach verfalle "nicht in Hektik, das imponiert mir. Er analysiert die Situation ganz ruhig. Er verkörpert die Souveränität und Gelassenheit, die wir brauchen."
Dagegen sei der Mannschaft die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen "etwas verloren gegangen", analysierte Hack: "Wir machen in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler und können nicht genügend Druck auf den Gegner ausüben."
Im Speziellen kritisierte der Präsident Mittelfeldspieler Sercan Sararer. Von dem 22-Jährigen "dachten wir alle, dass er die Bundesliga im Sturm erobert. Leider merkt man, dass er momentan mit der Liga und mit sich selbst nicht klarkommt."
Büskens müsse von Sararer "mehr Willenskraft und Arbeit für das Team einfordern".



