Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat Werbeunterbrechungen während der Spiele der Bundesliga "absolut" ausgeschlossen.
Das sagte Seifert in einem Interview der Bild-Zeitung. Zudem riet er den Klubs, es bei der Trikot-Werbung nicht zu übertreiben. "Die Fans kommen wegen des Fußballs ins Stadion, nicht wegen der Werbung. Ich glaube auch nicht, dass es Sponsoren etwas bringt, wenn Spieler wie Litfaßsäulen über den Platz laufen", sagte Seifert.
Der DFL-Boss lobte weiterhin die Entwicklung der Werbeeinahmen in Deutschland.
"Nur in der englischen Premier League wird aktuell mehr eingenommen. Aber dort gibt es auch 20 Klubs in der Liga."
Eine weitere Erhöhung der Einnahme halte er allerdings für "sehr schwierig".
Am Montag hatte die DFL die Zusammenarbeit mit einem Premium-Partner angekündigt. Mit Beginn der Rückrunde werden die Spieler der Bundesliga und der 2. Liga mit dem Logo eines Logistik-Dienstleisters auf den Ärmeln auflaufen.
Der Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2016/17. Über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart, nach Angaben der "Bild" wird der Partner sieben bis acht Millionen Euro pro Jahr bezahlen.



