Sportdirektor Fredi Bobic leidet nach Cacaus Kreuzbandriss mit dem Nationalspieler und erklärt: "Das ist natürlich ganz bitter für uns und tut mir unheimlich leid für Cacau. Wir werden ihn mit allem, was wir tun können, unterstützen."
Der 31-Jährige Cacau hatte sich am Mittwochnachmittag im Training bei einem fairen Zweikampf mit Abwehrspieler Antonio Rüdiger einen Riss des Innenbandes und des hinteren Kreuzbandes im linken Knie zugezogen.
Er fällt für mindestens drei Monate aus, eine Spezialschiene soll eine Operation und eine noch längere Pause verhindern.
Cacau schrieb am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite, er "sei "traurig, dass ich mich im Training bei einem harmlosen Zweikampf so schwer verletzt habe und dem VfB in den nächsten wichtigen Wochen nicht helfen kann". Söhnchen Davi werde ihm aber "in den nächsten Wochen viel Kraft geben", ergänzte er.
Stuttgart, nach nur einem Sieg in sieben Liga-Spielen vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Sonntag (17.30 Uhr/LIGA total!) lediglich auf Tabellen-Platz 15, fehlen nun die Alternativen im Angriff.
Dort ist Vedad Ibisevic Alleinunterhalter, Cacau hatte den Bosnier während dessen Rotsperre vertreten.
Weitere Angreifer im Kader sind Martin Harnik, Tunay Torun und Shinji Okazaki. Medien in Stuttgart mutmaßen bereits, der VfB könnte in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.
Für Cacau ist die schwere Verletzung ein weiterer Tiefschlag in einer weitgehend unbefriedigenden Saison. In zehn Pflichtspielen traf er nur einmal, sechsmal wurde er nur eingewechselt.
Und auch Bundestrainer Joachim Löw hatte Cacau zuletzt, wie schon bei der EM in Polen und der Ukraine, nicht mehr berücksichtigt. Viel Arbeit - für Davi. Und für Cacau.



