Felix Magath hat gelassen auf die Kritik von Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß reagiert. "Das interessiert mich nicht. Herr Hoeneß kann doch zu allem etwas sagen. Als Tabellenführer wird man ja gerne zu allen Themen gehört", sagte der Trainer-Manager des VfL Wolfsburg.
Hoeneß hatte am Montag über Magath und die Situation bei den "Wölfen" gesagt: "Wenn die Spieler so wenig laufen, sind sie entweder vom Training kaputt oder spielen gegen den Trainer."
Der Bayern-Präsident verglich die Lage bei den Wölfen mit Magaths Engagement beim deutschen Rekordmeister: "Wenn du es mit zwei Titeln in Folge schaffst, 80 Prozent der Spieler gegen dich aufzubringen, stimmt etwas nicht. Das scheint auch das Problem in Wolfsburg zu sein."
VfL-Abwehrspieler Emanuel Pogatetz kritisierte Hoeneß nach dem Training am Dienstag für die Äußerungen.
"Wir beschäftigen uns nicht mit den Geschehnissen beim FC Bayern, und so sollte es andersherum auch sein", sagte der Abwehrspieler, der den verbalen Angriff als "Blödsinn" bezeichnete.
Magath hatte die Bayern 2004/05 und 2005/06 zu zwei Doublegewinnen geführt. Im Januar 2007 wurde er dennoch in München entlassen.
Bei den "Wölfen" läuft es derzeit für den 59-Jährigen auch nicht nach Wunsch. Nach sieben Spielen ohne Sieg stürzte sein Team am Wochenende auf den letzten Tabellenplatz ab.



