Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Deutschen Meister Borussia Dortmund schließt einen Weggang von Stürmer Robert Lewandowski vor dessen Vertragsende im Juni 2014 nicht mehr aus.

"Wenn Robert seinen Vertrag bis zum Ende der Saison nicht verlängert, dann machen wir es wie immer: Wir setzen uns zu dritt zusammen (Trainer Jürgen Klopp, Sportdirektor Michael Zorc und Watzke, Anm. d. Red.) und diskutieren über das weitere Vorgehen. Das Ergebnis ist dabei völlig offen", sagte Watzke "Spiegel Online".

Ziel sei es, mit Lewandowski zu verlängern. Sollte sich der Pole aber nicht mit dem BVB einigen, könnte Dortmund wohl nur noch im kommenden Sommer eine angemessene Ablösesumme für den 24-Jährigen erzielen. Watzke jedenfalls kündigte an, seinen besten Stürmer nicht "für ein x-beliebiges Angebot" abzugeben.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Wechselgerüchte um Lewandowski gegeben. So sollen die englischen Top-Klubs Manchester United und Manchester City, der spanische Rekordmeister Real Madrid und auch Bayern München Interesse am Stürmer gezeigt haben. Watzke hatte bislang einen Verkauf kategorisch ausgeschlossen.

Der BVB hatte bereits im Sommer Mittelfeldstar Shinji Kagawa nicht halten können. Der Japaner war für 16 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt. Im Jahr zuvor hatte Nuri Sahin Dortmund für zehn Millionen Euro Ablöse in Richtung Real Madrid verlassen.

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