Die Turbulenzen der vergangenen Tage sind an Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf nicht spurlos vorbeigegangen.

"In einer solchen Situation verliert man sich auch mal zwischendurch in Gedanken. Viele Dinge waren automatisiert, das wird sich jetzt neu gestalten", sagte der Coach 48 Stunden nach dem Wechsel von Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs als Manager zum Ligarivalen VfL Wolfsburg.

Schaaf und Allofs hatten bei den Hanseaten 13 Jahre lang zusammengearbeitet.

Die nun vollzogene Trennung hat der 51-Jährige jedoch nach eigenem Bekunden akzeptiert: "Klaus wollte einen neuen Weg gehen - das ist okay so. Ich treffe ja meine eigenen Entscheidungen und bin selbst dafür verantwortlich, dass ich hier in Bremen sitze."

Angesichts der Unruhe in der Hansestadt sei es nun die wichtigste Aufgabe, vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag (15.30 Uhr/LIGA total!) alle Kräfte zu bündeln und sich der sportlichen Herausforderung zu stellen.

Schaaf: "So gesehen, ist es vielleicht ganz gut, dass wir erst am Sonntag spielen."

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