Borussia Mönchengladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof hat ein angebliches Interesse seines Vereins an Marko Marin im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 klar dementiert.

"Das ist ein super Werbegag seines Beraters", erklärte Bonhof: "Es gibt Dinge, die würde ich kategorisch ablehnen. Marko Marin ist bei Borussia Mönchengladbach kein Thema. Es hat in unserem Hause keiner darüber gesprochen und es wird auch keiner darüber reden."

Marin, der beim FC Chelsea nicht zum Zug kommt, war zuletzt mit seinem Ex-Klub in Verbindung gebracht worden.

Die Gladbacher unterlagen am Samstag wegen des kuriosen Eigentors von Roel Brouwers zuhause gegen den VfB Stuttgart. Bonhof leidet mit dem Unglücksraben.

"Ausgerechnet einem unserer souveränsten Spieler passiert so ein Ding. Er war völlig geknickt. In tausend anderen Fällen geht der Ball irgendwo an den Flutlichmasten oder sonstwohin."

Das kuriose Eigentor sei "sensationell, das wird bei uns in der internen Wertung bestimmt zum Tor des Monats gewählt", sagte Bonhof.

Dennoch kommentierte er die 1:2-Niederlage seiner Borussia gegen Stuttgart mit einem Schmunzeln: "Das war schade, denn ein Sieg wäre machbar gewesen. Immerhin haben wir mehr Tore geschossen als der Gegner..."

Die Entwicklung der Borussia beurteilt Bonhof positiv: "Die letzte Saison war außergewöhnlich. Jetzt ist eine Erwartungshaltung da, aber man muss den Jungs Zeit geben. Es ist aber eine Tendenz zu erkennen, wir werden stabiler. In den letzten Wochen haben wir bewiesen, dass wir überall dagegenhalten können."

Das vor drei Jahren ausgegebene Ziel, die Borussia muss zwischen Platz vier und neun der Liga zu stabilisieren, sieht Bonhof weiter in Reichweite:

"Wir haben ein Drittel der Liga hinter uns und haben gut gespielt und auch Spiele drehen können. Wir haben noch zwei Drittel vor uns. Da können wir noch einiges machen."

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