Wunschkandidat Dietmar Beiersdorfer wird bei Werder Bremen nicht Nachfolger des zum VfL Wolfsburg gewechselten Klaus Allofs. "Ich habe Bremen am Samstag abgesagt", sagte der 49-Jährige dem "kicker", "ich hatte eine Anfrage der Bremer, doch ich habe mich entschieden, in Russland zu bleiben."

Der ehemalige Werder-Spieler und Sportdirektor beim Hamburger SV galt nach dem Abgang von Allofs zu den Wölfen als Top-Kandidat für den Posten des Sportchefs an der Weser.

Beiersdorfer hatte im Sommer einen Dreijahresvertrag beim russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg unterschrieben. In seinen Kontrakt hatte er keine Ausstiegsklausel einbauen lassen.

Als heißester Kandidat für den Posten des Sportdirektors gilt nach der Absage von Beiersdorfer jetzt Allofs' bisheriger Assistent Frank Baumann.

Der neu gewählte Aufsichtsrat der Bremer wollte sich vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr/LIGA total!) zur konstituierenden Sitzung treffen und über die Nachfolgefrage beraten.

Werder sucht nach dem Wechsel von Allofs nicht nur einen neuen Sportdirektor, sondern auch einen neuen Geschäftsführer. Unklar ist noch, ob für den 55-Jährigen ein oder zwei Nachfolger gesucht werden. Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke tendiert zu einer Doppel-Lösung.

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