Vor der Versammlung der Profi-Klubs zur Diskussion über das künftige Sicherheitskonzept (12. Dezember) sieht Sportdirektor Rudi Völler von Bundesligist Bayer Leverkusen zur kompromisslosen Ablehnung von Bengalos und Pyrotechnik durch die nationalen Dachverbände keine Alternative.

"Es gibt Punkte, da darf es gar keine Diskussionen geben, weil die nicht anders zu lösen sind, gerade bei Pyrotechnik und Bengalos, weil es so gefährlich ist. Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga tun gut daran, da eine harte Linie zu fahren", sagte Völler im "ZDF-Sportstudio".

Völler bezog sich auf die Protestaktionen der Fans aller Vereine an den beiden vergangenen Spieltagen. Die Anhänger lehnen mehrere Vorschläge in der Diskussionsvorlage der DFL für die Vollversammlung ihrer Klubs ab. Insbesondere das Verbot von Bengalos und Pyrotechnik stößt bei den Fans ungeachtet aller Gefahren auf Widerstand.

Dem früheren Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack sicherte Völler Hilfe bei der offenbar angelaufenen Organisation eines privaten Abschiedsspieles zu. "Wir unterstützen ihn natürlich", sagte Völler nach der Ablehnung einer offiziellen Verabschiedung durch den DFB zu den Planungen des 36-Jährigen für eine Gala-Begegnung: "Der Abschied von Michael Ballack hätte anders sein können. Vielleicht können wir alle ihm ein bisschen helfen."

Leverkusen, wo Ballack in der vergangenen Saison sein letztes Profi-Spiel bestritten hat, soll Medienberichten aus der vergangenen Woche zufolge für Ballack neben Kaiserslautern und Leipzig als Schauplatz des Abschiedsspieles eine Option sein.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel