Wolfsburgs Manager Klaus Allofs hat in der Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball die Drohkulisse einzelner Politiker kritisiert.

"Es ist nie gut, wenn man ein Ultimatum stellt", sagte Allofs vor dem Spiel des Bundesligisten beim deutschen Meister Borussia Dortmund am Samstag.

Auch die Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nach einem "Sicherheits-Euro" lehnte er ab.

"Das ist die Art und Weise, wie Politiker herangehen. Ich glaube nicht, dass das zielführend ist", sagte Allofs.

Bei der Mitgliederversammlung der 36 Bundes- und Zweitligavereine am kommenden Mittwoch in Frankfurt/Main sei es wichtig, dass es zu einer Entscheidung komme. Dort wird über das umstrittene Sicherheitskonzept entschieden.

Sportlich bangt der VfL Wolfsburg weiter um Mittelfeldspieler Josue. Den Brasilianer plagt immer noch eine Oberschenkelverletzung, wegen der er auch schon die vergangene Begegnung gegen den Hamburger SV (1:1) verpasst hatte.