Die Augenverletzung bei Bayern Münchens Javier Martinez aus dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) ist nicht so schlimm wie befürchtet.

Der FCB gab am Samstagvormittag Entwarnung und erklärte, der Spanier habe sich eine Quetschung des Augapfels sowie eine leichte Verletzung der Hornhaut zugezogen und müsse lediglich eine kurze Trainingspause einlegen.

Nach Untersuchungen am Freitag und Samstag in einer Münchner Klinik wird Martinez am Samstag nicht trainieren. Bereits am Montag soll er aber wieder auf den Platz zurückkehren.

Einem Einsatz im Achtelfinale des DFB-Pokals beim FC Augsburg am Dienstagabend stehe aus medizinischer Sicht nichts im Wege, vermeldete der FC Bayern.

Martinez, der im Sommer für die Bundesliga-Rekordablöse von 40 Millionen Euro zum Rekordmeister gewechselt war, verletzte sich gegen Gladbach bei einem Zweikampf mit Martin Stranz, als er dessen Hand ins Gesicht bekam und musste mit Sehstörungen in der 38. Minute ausgewechselt werden.

Trainer Jupp Heynckes hatte nach der Partie berichtet: "Er kann auf dem linken Auge nichts sehen."