Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler fordert für die Europa-League-Starter unter den Bundesligisten mehr Sonntagsspiele. Es sei ein "Unding, dass die Europa-League-Vertreter in der Bundesliga donnerstags und samstags ranmüssen", sagte Völler dem "kicker".

Der Bayer-Sportchef moniert, Klubs wie Leverkusen, Stuttgart, Mönchengladbach oder Hannover würden "für Erfolge bestraft".

Er hoffe, dass der Vorstandsvorsitzende Christian Seifert und der neue Geschäftsführer Andreas Rettig von der Deutschen Fußball Liga "bei den Verhandlungspartnern für die kommende Saison noch nachbessern" könnten: "In anderen europäischen Ligen geht das auch! Was spricht gegen drei Sonntags-Spiele?"

Das müsse bei den nächsten Manager-Tagungen unbedingt auf die Tagesordnung, sagte Völler.

Hintergrund seiner Aussage ist die Tatsache, dass bislang an nicht mehr als fünf Spieltagen pro Saison drei Sonntagsspiele stattfinden dürfen, vier davon sind in der laufenden Spielzeit bereits aufgebraucht.

Die einzigen beiden Bundesligisten, die bislang donnerstags und samstags spielen mussten, waren Hannover 96 und der VfB Stuttgart - Leverkusen und Borussia Mönchengladbach nicht.

Alle vier Bundesliga-Starter haben in der Europa League die K.o.-Runde der besten 32 Teams erreicht.

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