Jupp Heynckes bleibt beim bisherigen Terminplan, erst im März will der Bayern-Trainer mit den Klub-Verantwortlichen über seine Zukunft entscheiden.

Beim Münchner Trainingslager in Doha bestätigte Heynckes das.

Allerdings lassen sich immer mehr Zeichen finden, die auf einen Abschied des Trainerroutiniers im Sommer hindeuten.

"Meine Frau und ich haben uns schon darüber unterhalten", sagte Heynckes zum Thema, ohne ein Pro oder Contra zu erwähnen.

Und auf SPORT1-Nachfrage erklärte er: "Der Job als Cheftrainer beim FC Bayern ist sehr intensiv, wenn man den Beruf mit Leidenschaft, Hingabe und Enthusiasmus ausfüllt, kostet das auch Substanz."

Zugleich fügte er an: "Ich muss sagen, dass bei allem wichtig ist, mit Freude bei der Arbeit zu sein und positive Dinge herauszieht. Das ist bei mir so. So wie wir im letzten Jahr Dinge vorangebracht haben, das hat mir großen Spaß gebracht."

Durch die noch offene Entscheidung befürchtet Heynckes keine Unruhe im Team. Denn an seiner Arbeitsweise werde sich nichts ändern "unabhängig davon, was im Sommer passiert".

Das gelte auch für die Bayern-Stars: "Die Spieler sind so professionell heute, dass sie sich nicht davon beeinflussen lassen, dass das noch ein bisschen im Schwebezustand ist."

Heynckes lobte zudem die aktuelle Bayern-Mannschaft und stellte diese sogar über das Team um Franz Beckenbauer, welches zwischen 1974 bis 1976 dreimal in Serie den Europapokal der Landesmeister gewonnen hatte.

"Der FC Bayern hat solch einen modernen, attraktiven, zeitgemäßen Fußball noch nie gespielt in seiner ganzen Historie", erklärte der Trainer und betonte, seine Arbeit trage nun "Früchte".