Jürgen Klopp hat beim Trainingsstart des deutsche Meisters Borussia Dortmund am Donnerstag Selbstbewusstsein demonstriert.

"Wir waren stark, wir sind stark und wir werden auch in der Rückrunde stark sein", sagte der Trainer des Double-Gewinners am Rande des Laktattest seiner Profis in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle: "Wenn wir uns unsere Einstellung und Mentalität bewahren, dann sind wir extrem schwer zu spielen."

Eine Kampfansage an den souveränen Tabellenführer Bayern München verkniff sich Klopp aber.

"Wir werden definitiv angreifen, nur jetzt nicht Bayern München. Wir haben die Zielsetzung, an den Dingen zu arbeiten, die in der Vorrunde nicht perfekt gelaufen sind", sagte der 45-Jährige: "Wir haben zum Beispiel sicherlich das ein oder andere Gegentor zu viel bekommen."

Mit der Vorrunde ist Klopp trotz des Zwölf-Punkte-Rückstands auf die Bayern nicht unzufrieden, hofft aber auf mehr.

"Wir haben uns in der Vorrunde eine gute Basis erarbeitet. 30 Punkte sind nicht weltklasse, aber absolut in Ordnung. Alles, was wir mehr holen könnten, würde uns wieder in eine außergewöhnliche Punkteregion bringen", sagte Klopp.

In Rückrunden sei sein Team "normalerweise einen Tick stärker", ergänzte er. Er gehe davon aus, "dass wir uns diesen Spielraum gelassen haben und wir ihm wieder gerecht werden können. Dann gucken wir, was dabei herauskommt."

Beim Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde, zu dem die BVB-Fans keinen Zutritt hatten, musste Klopp gleich auf fünf Profis verzichten.

Neben Sven Bender und Chris Löwe (beide Leistenbeschwerden) fehlten auch Lukasz Piszczek und Leonardo Bittencourt (beide Grippe) sowie der Langzeitverletzten Patrick Owomoyela.

Bis auf Owomoyela sollen aber am Samstag alle Profis mit ins Trainingslager ins spanische La Manga fliegen.

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