Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, hat Verständnis für den Wechsel von Jan Kirchhoff zum FC Bayern München gezeigt, glaubt aber nicht an einen Transfer des Verteidigers noch im Januar.

"Wir möchten unsere sportlichen Ziele nicht gefährden und das müssen wir aus wirtschaftlichen Gründen glücklicherweise auch nicht. Deswegen kann ich mir einen Wechsel im Winter derzeit nicht vorstellen", sagte Heidel im Gespräch mit SPORT1.

Allerdings signalisierte er, sich ein mögliches Angebot der Bayern für einen vorzeitigen Wechsel Kirchhoffs zumindest anhören zu wollen.

"Ich möchte möglichen Gesprächen gar nicht vorgreifen. Selbstverständlich bin ich immer gesprächsbereit, wenn der FC Bayern anruft. Ob das dann letztlich dazu führt, dass Jan vorher wechselt, weiß ich nicht. Das ist weniger eine monetäre Geschichte, da geht es mehr um die sportliche Planung bei uns im Klub."

Am Freitag hatten die Münchner die Verpflichtung Kirchhoffs offiziell bekannt gegeben. Der U-21-Nationalspieler kann als Innenverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden.

Dessen Vertrag in Mainz läuft im Sommer aus, eine Ablöse könnten die Rheinhessen also nur noch in der derzeit laufenden Transferperiode generieren. In München erhält Kirchhoff einen Vertrag bis 2016.

"Ich habe totales Verständnis, auch wenn ich mich natürlich gefreut hätte, wenn er noch in Mainz geblieben wäre. Aber diese Chance nutzen zu wollen ist doch völlig normal", kommentierte Heidel die Entscheidung des U-21-Nationalspielers bei SPORT1.

"Zwischen den Jahren hat er uns informiert, dass er den Verein im Sommer wechseln möchte, um den nächsten Schritt zu gehen. Am Donnerstag wurden wir darüber informiert, dass er zum FC Bayern wechseln möchte. Das ist alles sehr sauber und korrekt gelaufen", lobte Heidel.

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