Franck Ribery und Toni Kroos haben sich im Wintertrainingslager in Doha dafür eingesetzt, dass Jupp Heynckes auch nach der Saison Trainer des FC Bayern bleibt.

Der Vertrag des 67-Jährigen endet im Sommer, erst im März wollen Heynckes und die Klubführung über die Zukunft beraten.

"Ich rede viel mit ihm, er gibt mir viel Vertrauen, ist locker", sagte Ribery. "Er will es immer perfekt machen für seine Spieler, er lacht viel."

Und dann schob der Franzose hinterher: "Er ist gut für uns, ein perfekter Trainer, aber im Fußball weißt du nie."

Am Vormittag hatte Ribery nur ein Lauftraining absolviert, beim 4:0-Sieg über Lekhwiya SC, dem ersten Test 2013, hatte er einen Schlag abbekommen.

"Es tut ein bisschen weh", sagte Ribery am Sonntagmittag und trug einen großflächigen Verband. Allerdings sei die Blessur nichts Schlimmeres.

Der Franzose bedauert Dortmund, das im Trainingslager in Spanien fröstelt.

"Schade für euch", sagte er auf SPORT1-Nachfrage zum Ligakonkurrent BVB. "Wir haben in Katar das beste Trainingslager und schönes Wetter!"

Wie Ribery hofft auch Kroos, dass Heynckes bleibt.

"Es liegt nicht in meiner Macht, aber es ist kein Geheimnis, dass wir auch schon in Leverkusen sehr gut miteinander zusammengearbeitet haben. Dass er mich in Leverkusen, aber auch hier immer wieder besser gemacht hat", sagte er auf SPORT1-Nachfrage.

"Man merkt, dass er der Mannschaft sehr gut tut, dass er bei den Spielern sehr gut ankommt."

Auch deshalb betonte Kroos zu einem möglichen Heynckes-Abschied: "Das wäre natürlich schade, aber es ist nicht meine Entscheidung, was da rauskommt. Ich würde mich natürlich freuen, wenn er noch ein Jahr dranhängen würde."