Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann hat die Trainersuche beim VfL Wolfsburg und damit auch Manager Klaus Allofs kritisiert. "Wie kommt man von einer Personalie Bernd Schuster zu Dieter Hecking?", fragte der 43-Jährige der "Sport Bild".

"Wenn die beiden ähnliche Trainer sind, steckt da absolut ein Konzept dahinter. Wenn aber nicht, würde ich sagen: Da hat man aus dem Irgendwie-Machbaren heraus eine Entscheidung getroffen", sagte Lehmann.

Bei Hecking sei zudem die Frage, ob er "in Nürnberg Wunder bewirkt" habe, oder "gibt es vielleicht einen Trainer, der mit Nürnberg noch viel mehr erreicht hätte?"

Generell sprach sich Lehmann dafür aus, Trainer- und Managerwechsel innerhalb der Liga während der Saison zu verbieten: "Stellen Sie sich vor: Ein Vorstandsvorsitzender von Daimler wechselt mal schnell zu VW. Das wäre ein Unding."

Die Entlassung von Huub Stevens bei Schalke 04 kam für Lehmann ebenso überraschend wie die Inthronisierung von Jens Keller.

"Da stellt sich natürlich die Frage: Welche Alternativen hat man?", sagte Lehmann: "Für uns Außenstehende ist da zumindest Unterhaltung geboten, ob er es hinbekommt, Schalke wieder nach oben zu bringen."

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