Bayer-Chef Wolfgang Holzhäuser will mögliche Strafzahlungen aufgrund des Zündens von Pyrotechnik in der Leverkusener BayArena am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:1) an die Anhänger der Hessen weiterleiten.

"Diese Überlegungen stellen wir an. Schließlich wird es sich möglicherweise um einen fünfstelligen Betrag handeln, den wir zahlen müssen", sagte der Sprecher der Geschäftsführung nach dem Spitzenspiel.

Eintracht-Chaoten hatten durch das Zünden von Bengalos sowie von Silvesterraketen in der ersten Halbzeit für eine sechsminütige Spielunterbrechung gesorgt.

Bayer als gastgebender Klub wird möglicherweise vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Verantwortung gezogen, weil die Frankfurter Zuschauer die Pyrotechnik bei den Einlasskontrollen am Ordnungsdienst vorbei in die Arena schmuggeln konnten. Auch die Eintracht muss mit einer Bestrafung durch das DFB-Sportgericht rechnen.

Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) erklärte nach dem Spiel: "Das Ganze ist schon schlimm genug. Ich will aber mit weiteren Kommentaren nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen."

Der Unparteiische hatte die Spieler beider Teams nach einer Viertelstunde in die Kabine geschickt, nachdem es durch die Bengalos und Feuerwerkskörper eine starke Rauchentwicklung im Stadion gegeben hatte.

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