Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Sonntag die Ermittlungen gegen Fan-Chaoten des Bundesligisten Eintracht Frankfurt aufgenommen. Dies bestätigte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker:

"Wir hoffen, dass mit Hilfe der Polizei und Vereine die Täter identifiziert werden können und auch gezielt gegen einzelne Chaoten vorgegangen werden kann."

Frankfurter Rowdys hatten durch das Zünden von Bengalos sowie von Silvesterraketen in der ersten Halbzeit für eine sechsminütige Spielunterbrechung gesorgt. FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte beide Teams nach einer Viertelstunde Spielzeit beim Stande von 0:0 in die Kabine geschickt.

Bayer-Chef Wolfgang Holzhäuser will mögliche Strafzahlungen aufgrund des Zündens von Pyrotechnik in der Leverkusener BayArena am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:1) an die Anhänger der Hessen weiterleiten.

"Diese Überlegungen stellen wir an. Schließlich wird es sich möglicherweise um einen fünfstelligen Betrag handeln, den wir zahlen müssen", sagte der Sprecher der Geschäftsführung nach dem Spitzenspiel.

Bayer als gastgebender Klub wird möglicherweise vom DFB-Sportgericht zur Verantwortung gezogen, weil die Frankfurter Zuschauer die Pyrotechnik bei den Einlasskontrollen am Ordnungsdienst vorbei in die Arena schmuggeln konnten. Auch die Eintracht muss mit einer Bestrafung durch das DFB-Sportgericht rechnen.

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