Der FC Augsburg lebt - nach zwei kuriosen Geschenken des Düsseldorfer Torhüters Fabian Giefer ist die Hoffnung zurück.

Nach einer miserablen Hinrunde siegte der Tabellenvorletzte beim unerklärlich schwachen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verdient mit 3:2 (2:0) und feierte die seit dreieinhalb Monaten herbeigesehnte Initialzündung im Abstiegskampf.

Es war der erste Sieg des FCA seit dem 5. Oktober, der letzte Auswärtserfolg lag sogar 281 Tage zurück - ein 2:1 beim VfL Wolfsburg am 14. April.

Die beiden kuriosen Tore von Sascha Mölders (40./71.), dessen Vertragsverlängerung am Spieltag bekannt gegeben wurde, und ein präziser Linksschuss von Koo Ja-Cheol (45.) lassen die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl auf eine ähnliche Aufholjagd wie in der Rückrunde der Vorsaison hoffen.

Der Relegationsplatz ist nur noch einen Punkt entfernt. Die Fortuna, für die Stefan Reisinger zwei Mal traf (73./90.+1), holte ihren fast schon abgeschriebenen Rivalen aus dem Tiefschlaf und wird wohl bis zum Saisonende zittern müssen.

Vor dem 0:1 köpfte Innenverteidiger Juanan zurück zu Giefer, der überraschte Torwart ließ den Ball durch die Beine gleiten, und Mölders brauchte nur noch einzuschieben. Bei Mölders zweitem Tor schoss Giefer den Augsburger selbst an.

In der Nachspielzeit wurde Reisinger der Ausgleich zurecht aberkannt, weil der Düsseldorfer den Ball zuvor mit der Hand mitgenommen hatte.

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