Uwe Seeler legt nach der Suspendierung seines Enkels Levin Öztunali nach und kritisiert erneut den Hamburger SV.

"Der HSV hat ihn ja suspendiert, obwohl man ja hier und dort unterschiedliche Meinungen hat. Wenn er am Spielbetrieb nicht mehr teilnehmen kann, ist das für mich ganz klar eine Sperre. Wenn das die einzige Reaktion sein sollte, nehmen wir die zur Kenntnis ? mehr auch nicht. Jetzt möchte ich dieses Thema auch beenden, weil der Junge seine Schule und sein Abitur in Ruhe machen soll", sagte er im SPORT1-Interview.

Er stehe weiterhin zu seiner Aussage, die Entscheidung der Sperre sein erbärmlich und fordert den Verein auf, den Fehler bei sich zu suchen.

"Ich habe ja gesagt, dass der HSV nachdenken muss. Er soll nicht immer sagen: Wir haben keine Schuld daran, wie viele Jugendliche schon weggelaufen sind", sagte der 76-Jährige.

Über sein zukünftiges Verhältnis zum Hamburger SV sagte er zu SPORT1:

Ich bleibe HSVer - sicherlich mit ein bisschen Abstand. Ich werde weiter zu den Spielen kommen und die Daumen drücken und freue mich auch, wenn der HSV gewinnt. Daran wird sich auch überhaupt nichts ändern. Ich bin ja in einer anderen Zeit groß geworden - sicherlich war das ein anderer HSV als heute.

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