Der frühere Bundesliga-Profi Laurentiu Reghecampf setzt sich gegen den Vorwurf zur Wehr, ein Bayern-Spiel manipuliert zu haben.

Rumäniens Ex-Nationaltrainer Cornel Dinu wirft Reghecampf vor, von der serbischen Wettmafia 200.000 Euro erhalten zu haben, um mit Energie Cottbus am 21. September 2002 mit drei Toren Unterschied bei Bayern München zu verlieren - was nicht geklappt hätte: das Spiel endete 1:3.

Reghecampf, derzeit Trainer von Steaua Bukarest, bestritt die Vorwürfe vehement und drohte Dinu, Sportdirektor des Stadtrivalen Dinamo, eine Klage an. "Ich werde gegen diesen Menschen vorgehen. Ich verstehe nicht, wie solche Leute solch eine Fantasie haben können", sagte Reghecampf.

Der Vorwurf bezieht sich allerdings nicht auf den aktuellen Wettskandal, den die europäische Polizeibehörde Europol am Montag öffentlich gemacht hatte.

Der 37 Jahre alte Reghecampf hatte von 2000 bis zu seinem Karriereende 2009 in Deutschland für Cottbus, Aachen und Kaiserslautern gespielt. In seiner Heimat machte er sich schnell als Trainer einen Namen, im Mai 2012 übernahm er den früheren Europapokalsieger Steaua.

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