Helmut Sandrock, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat das Verhalten des Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Rahmen der Ermittlungen um den Pyro-Eklat von Leverkusen gelobt und eine milde Strafe in Aussicht gestellt.

"Natürlich hat Frankfurt in Sachen Vorstrafen einen vollen Schrank. Aber die Eintracht ist auf einem guten Weg und hat es selbst in der Hand. Um eine Kollektivstrafe zu verhindern, müssen aber Täter geliefert werden. Lobenswert, dass Heribert Bruchhagen und Axel Hellmann mit Hochdruck daran arbeiten, die Täter ausfindig zu machen", sagte Sandrock der "Bild".

Ausschreitungen Frankfurter Randalierer hatten am 19. Januar das Spiel bei Bayer Leverkusen (1:3) überschattet.

Im Frankfurter Block wurden Silvesterraketen abgeschossen und Bengalos gezündet. Schiedsrichter Wolfgang Stark unterbrach das Spiel für sechs Minuten.

Im schlimmsten Fall droht dem Aufsteiger neben einer hohen Geldstrafe ein Geisterspiel. Ein Täter hatte sich freiwillig bei den Hessen gemeldet.

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