Vor und während der Bundesliga-Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg (0:0) ist es zu Ausschreitungen zwischen Rowdys der beiden Klubs sowie der Polizei gekommen.

Wie das zuständige Polizeipräsidium Frankfurt/Main bestätigte, sind dabei 19 Polizisten und 2 Ordner leicht verletzt worden.

Die Partie war im Vorfeld als "Problemspiel" eingestuft worden. Die Anzahl der Einsatz- und Ordnungskräfte sowie die Kontrollen an den Stadionzugängen waren massiv erhöht worden.

Die Nürnberger Fans wurden zum Teil einzeln durchsucht, damit weder Pyrotechnik noch die für dieses Spiel verbotene Fahnen und Banner ins Stadion gelangen konnten. Der Club-Anhang reagierte mit einem Stimmungsboykott und füllte in den ersten 30 Minuten nur die Hälfte des Gästeblocks.

Nach dem Abpfiff wurden die Gästefans mit Polizeibegleitung zu ihren Bussen und zum nahegelegenen S-Bahnhof geleitet - die Tiefgaragen-Ausfahrt der Frankfurter Arena musste aus diesem Grund bis 18.00 Uhr gesperrt werden.

Der Eintracht-Vorstand hatte bereits im Vorfeld den Einsatz einer neuen, hochauflösende Kameratechnik angekündigt, um mögliche Randalierer sofort identifizieren zu können. Am Abend zeigte sich Finanzvorstand Axel Hellmann mit dem Sicherheitskonzept zufrieden.

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