Torjäger Stefan Kießling von Bayer Leverkusen steht offenbar auf dem Wunschzettel von Dynamo Kiew. Nach Informationen der "Bild" sind Vertreter des ukrainischen Renommierklubs an Kießlings Berater Ali Bulut herangetreten.

Kiew hatte allerdings auch die Fühler nach dem Österreicher Marko Arnautovic (Werder Bremen) ausgestreckt. Dieser Transfer ist aber vom Tisch. "Wir haben Kiew offiziell eine Absage erteilt. Es werden keine weiteren Gespräche geführt", hatte indes am Sonntag Danijel Arnautovic, Bruder und Berater des Offensivspielers, dem "NDR"-Sportclub gesagt.

Auch der deutsche Meister Borussia Dortmund denkt offenbar an eine Verpflichtung von Kießling. SPORT1-Experte Thomas Helmer hatte am Sonntag im Volkswagen Doppelpass erklärt: "Ich habe gehört, dass Dortmund an Stefan Kießling rumbaggert. Der BVB beschäftigt sich also damit, einen neuen Stürmer zu holen."

"Ich kenne die Quelle von Thomas nicht. Meine Quelle sagt mir, dass man mehr daran denkt, Gomez mit Lewandowski zu tauschen", sagte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser am Rande des Sportwirtschafts-Kongresses SpoBIS in Düsseldorf.

Kießling-Berater Bulut meinte in verschiedenen Medien dazu nur: "Vom Interesse aus Dortmund an Stefan habe ich auch gehört."

Der 29 Jahre alte Bayer-Angreifer Kießling war in dieser Saison schon 15-mal für den Werksklub in der Bundesliga erfolgreich, allerdings hat sein Vertrag bei den Rheinländern noch eine Laufzeit bis 2015.

Beim BVB könnte Kießling die Nachfolge des polnischen Angreifers Robert Lewandowski antreten, dessen Wechsel zu Herbstmeister Bayern München nach Informationen des "Münchner Merkur" und von SPORT1 feststeht. Lewandowski ist bis 2014 an die Borussia gebunden.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel