Vor der Partie beim FC Bayern München (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) gibt sich Werder Bremens Geschäftsführer Sport Thomas Eichin ganz entspannt.

"Wir müssen mutig spielen und auf einen guten Tag hoffen. Wir müssen versuchen, unser bestes Spiel zu machen", betonte er bei SPORT1 in Bundesliga Aktuell.

Eichin weiß aber um den harten Brocken, der mit dem deutschen Rekordmeister auf Bremen wartet. "Bayern spielt auf einem anderen Level. Ich habe sie selten so gut gesehen, sie haben kaum Schwächen", erklärte er. Von Werder erwartet er, dass die Mannschaft "120 Prozent gibt".

Dass die Bayern wohl rotieren werden, sieht er nicht als Vorteil für Bremen. "Jeder Spieler, der von Jupp Heynckes ins Rennen geschickt wird, geht hochmotiviert ins Spiel. Die Bayern werden wie bisher auch gegen uns spielen", sagte Eichin.

Den Ausflug nach München könnte Eichin auch dazu nutzen, schon einmal bei den Bayern wegen Nils Petersen nachzuhaken. Der Werder-Stürmer ist vom Rekordmeister bis zum Saisonende ausgeliehen, Bremen will ihn unbedingt halten.

"Es gibt vielleicht die Möglichkeit über Nils zu sprechen. Bayern München hat aber in dieser Sache das Sagen", erklärte Eichin: "Nils hat klar geäußert, dass er in Bremen bleiben möchte. Wir gehen das Ganze mit einer gewissen Ruhe an."

Bei Marko Arnautovic ist die Lage hingegen bereits geklärt, nachdem der österreichische Nationalspieler einen Wechsel zu Dynamo Kiew abgelehnt hatte.

"Marko hat für sich persönlich eine Entscheidung getroffen, dass er bleiben möchte", sagte Eichin.

Werder hätte Arnautovic sowieso nicht ziehen lassen: "Es gab von mir ein kategorisches 'Nein'. Wir wollten ihn nicht gehen lassen und hatten auch keinen Handlungsspielraum mehr, weil die Transferperiode abgelaufen war."

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