Der Geschäftsführer des Deutschen Meisters und Pokalsiegers Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen neuen Rekordumsatz.

"Ich habe die Hoffnung, dass wir im Gesamtjahr erstmals über 250 Millionen Euro Umsatz machen. Das hat in der Bundesliga bisher nur Bayern geschafft. Als ich 2005 anfing, waren es noch 87 Millionen", erklärte der 53-Jährige gegenüber der "Bild am Sonntag". Am Montag wird der BVB seine Halbjahreszahlen veröffentlichen.

Dennoch kündigte Watzke an, auch weiterhin sparen zu wollen: "Unser Prinzip heißt: Keine neuen Schulden! Wir streben nach dem maximalen sportlichen Erfolg, geben aber nicht mehr Geld aus, als wir einnehmen. Es wäre schön, wenn dieses simple Prinzip in Europa häufiger beachtet würde."

Auch einen kleinen Seitenhieb gegen den Dortmunder Erzrivalen wollte sich Watzke nicht verkneifen. "Nicht für zehn Millionen" würde er zu den Königsblauen wechseln, betonte er: "Aber das hat nichts damit zu tun, dass ich den Verein nicht schätze. Es gibt Dinge, die gehen nicht. Du kannst auch nicht von der CDU zur SPD wechseln.

"Ich habe großen Respekt vor der Institution Schalke und vor den Gefühlen der Schalke-Fans. Sie leben von positiven Emotionen. Aber wir sind nun einmal zu lebenslanger Gegnerschaft verurteilt. Davon lebt auch der Fußball. Daher: vollkommen ausgeschlossen", so Watzke weiter.

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