Schalke-Manager Horst Heldt geht mit scharfen Worten auf Keeper-Legende Oliver Kahn los.

Als "unverschämt" weist Heldt in der "Sport Bild" einen kritischen Blog des Ex-Nationalspielers zurück, in dem er die Schalker Klubphilosophie in Frage stellte.

"Oliver Kahn hat noch nie für Schalke Fußball gespielt, geschweige denn sich intensiv mit ihm auseinandergesetzt oder ihn verstanden", so Heldt: "Der Verein hat mit seinen Fans über eine lange Zeit dieses Leitbild erarbeitet."

Der 43-Jährige wünscht sich, "dass sogenannte Fußball-Experten wie Oliver Kahn bei Themen, von denen Sie keine Ahnung haben, einfach die Klappe halten".

Kahn - der 2009 fast selbst Manager bei den "Königsblauen" geworden wäre - hatte die Frage aufgeworfen, "warum bei Schalke häufig das Negative die Denkmuster der Beteiligten bestimmt und warum die Mannschaft momentan nur mittelmäßige Resultate produziert".

Es sei "bezeichnend, dass im Leit(d)bild des Vereins das Leiden fest verankert ist" und dort "gemeinsames Leiden" als "wichtiger und wertvoller Bestandteil der Identität" bezeichnet werde.

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