Manager Horst Heldt von Schalke 04 hat ohne Enttäuschung auf die Vertragsverlängerung von Trainer Armin Veh beim Konkurrenten Eintracht Frankfurt reagiert.

"Ich kann ja nichts dafür, dass sich Journalisten manchmal sehr weit aus dem Fenster lehnen und meinen vermelden zu müssen, eine Sache sei perfekt, obwohl es nicht so ist", sagte Heldt dem "RevierSport".

Eine Vereinbarung über einen Wechsel von Veh nach Gelsenkirchen habe es laut Heldt nie gegeben:

"Armin Veh hat immer gesagt, dass Eintracht Frankfurt sein erster Ansprechpartner sei. Wenn er sich gegen Eintracht Frankfurt entschieden hätte, dann hätte die Geschichte mit Schalke sicher an Fahrt aufgenommen, aber konkrete Vertragsverhandlungen haben wir nie geführt. Daher kann seine Zusage in Frankfurt auch keine Absage an uns sein."

Was Vehs Entscheidung für die Eintracht für den aktuellen Schalke-Coach Jens Keller bedeutet, ließ Heldt offen:

"Wir schauen erst einmal, wo wir in der Saison landen und dann werden wir eine Entscheidung treffen. Wir haben nie ausgeschlossen, dass Jens Keller auch über den 30. Juni unser Cheftrainer bleibt."

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