Den Bundesligisten VfB Stuttgart plagen vor dem Duell mit dem noch amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund erhebliche Personalsorgen.

Trainer Bruno Labbadia muss am Samstag auf den Japaner Shinji Okazaki und wohl auch auf Kapitän Serdar Tasci verzichten. Zudem fehlen den Schwaben die gelbgesperrten Christian Molinaro und William Kvist sowie einige Langzeitverletzte wie Cacau oder Daniel Didavi.

Okazaki kehrte mit einer Außenbandverletzung von der japanischen Nationalmannschaft zurück, Tasci leidet an einem grippalen Infekt. "Wir haben in den letzten Tagen extrem um Serdar gekämpft, die Hoffnung ist aber sehr, sehr gering", sagte Labbadia: "Shinjis Verletzung war eine große Überraschung, das hat uns sehr getroffen."

Dessen ungeachtet geht Labbadia angesichts der Bilanz gegen den BVB "mit Zuversicht" ins Spiel. Die vier letzten Begegnungen endeten allesamt mit einem Unentschieden.

"Die Spiele waren sehr ordentlich, das ist aber keine Garantie. Dortmund ist nur verwundbar, wenn wir sehr geschlossen auftreten", sagte der 47-Jährige.

Mit einem erneuten Remis am Samstag würde der VfB Bayern München die Möglichkeit eröffnen, bereits am Samstagabend gegen den Hamburger SV die 23. Meisterschaft perfekt zu machen. "Ob die Bayern am Samstag Meister werden oder eine Woche oder 14 Tage später, ist auch nicht mehr so wichtig", sagte Labbadia.

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