Trainer Michael Wiesinger vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg ist vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Vorgänger Dieter Hecking am Sonntag bemüht, Brisanz aus der Begegnung herauszunehmen.

"Es ist ein Spiel gegen den VfL Wolfsburg und nicht gegen Dieter Hecking. Ich will keine Rivalität aufbauen", sagte Wiesinger. Hecking hatte die Franken bis Dezember 2012 drei Jahre trainiert.

Für Nürnberg gehe es darum, "eine Mannschaft hinter uns zu lassen, mindestens mit einem Unentschieden, idealerweise mit einem Sieg", sagte Wiesinger (40), der in seiner Amtszeit erst eine Niederlage hinnehmen musste und inzwischen seit sieben Spielen in Folge mit dem Club ungeschlagen ist.

Der FCN liegt mit 34 Punkten nur noch vier Zähler hinter einem Europa-League-Platz. Gleichwohl warnte Wiesinger vor der "individuellen Qualität" in der Offensive der Wolfsburger. Die Hecking-Elf, die die zweitschlechteste Heimbilanz aufweist, wolle "den Bock umstoßen, dafür müssen wir Lösungen parat haben". Eine "breite Brust" sei aber bei den Nürnbergern vorhanden.

Wiesinger wird wohl die gleiche Startelf wie beim 3:0 gegen Schalke 04 aufbieten. Nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Adam Hlousek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Timo Gebhart (Leistenbeschwerden) sowie der Österreicher Muhammed Ildiz (muskuläre Probleme). Torhüter Raphael Schäfer absolviert in Wolfsburg sein 300. Pflichtspiel im FCN-Trikot.

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