Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, hat als neue Zielsetzung die Europa League ausgerufen. Gleichzeitig warnt der 64-Jährige vor Träumereien.

"Wer unrealistische Ziele ausruft, tritt irgendwann automatisch den Weg nach unten an. Und wenn wir unseren Realismus verlieren, wird genau das eintreten", sagte Bruchhagen in der Fachzeitung Horizont.

Bezogen auf die Frage, ob Frankfurt Meister werden könne, meinte er: "Wir befinden uns in einer Konkurrenzsituation mit Werder Bremen und Hannover 96, nicht mit Bayern München und Borussia Dortmund."

Das Image der "launigen Diva" hat die Eintracht auch dank ihres Vorstandsvorsitzenden abgelegt. "Wir werden von den Fans, aber auch von unseren Unternehmenspartnern als verlässlich wahrgenommen. Wir stehen für wirtschaftliche Seriosität", sagte Bruchhagen.

Aufsteiger Eintracht Frankfurt steht vor dem 28. Spieltag mit 42 Punkten auf Rang fünf der Tabelle, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. Am Samstag empfangen die Hessen Branchenprimus Bayern München.

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