Kevin de Bruyne wird Werder Bremen voraussichtlich im Sommer verlassen.

"Chelsea hat meinem Berater gesagt, dass ich zu einem größeren Klub wechseln soll, wenn ich im Sommer nicht in Chelsea bleibe, und dass ich auf einem höheren Level spielen soll", sagte der 21-Jährige am Mittwoch: "Ich hatte ein gutes Jahr hier, hatte Spaß und habe auf einem guten Level gespielt."

Konkretere Pläne nannte der umworbene Mittelfeldspieler nicht.

In Bremens Chefetage nahm man die Nachricht gelassen zur Kenntnis. Werder-Sportdirektor Thomas Eichin glaubt weiter an einen Verbleib des belgischen Nationalspielers an der Weser.

"Ich habe gerade mit Kevins Berater Patrick de Koster gesprochen. Er hat mir die Situation anders dargestellt", sagte Eichin der Kreiszeitung Syke.

Der FC Chelsea habe noch keine Entscheidung über die Zukunft von de Bruyne getroffen, es sei sogar denkbar, dass der Mittelfeldspieler noch ein weiteres Jahr in Bremen bleibe, um dort seine gute Entwicklung fortzusetzen.

De Bruyne ist derzeit vom FC Chelsea an Bremen ausgeliehen, hat beim Champions-League-Sieger aber noch einen Vertrag bis 2017. Aus der Bundesliga hatten zuletzt auch der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen Interesse an de Bruyne gezeigt.

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