Freiburgs Trainer Christian Streich spricht im Audi Star Talk (ab 21.15 Uhr im TV auf SPORT1) über den Reiz, ein Spitzenteam wie den FC Bayern München zu trainieren, die Chance auf den Gewinn des DFB-Pokals und seine Arbeit im Breisgau.

"Der Aspekt, dass die Spieler in so einem Verein gleich groß oder sogar noch größer sind als der Trainer. Egal wie auch immer der Trainer in der öffentlichen Wahrnehmung ankommt", bringt Streit den Reiz eines Spitzenteams auf einen Nenner.

Die große Anzahl an Stars fordert nach Meinung des Freiburger Trainers ein großes Maß an Empathie: "Da muss man als Trainer sehr demütig sein, du musst eine extrem hohe Sensibilität und einen extremen Zugang zur menschlichen Seite der Spieler haben. Damit sie sich wahrgenommen und respektvoll behandelt fühlen, wenn sie auf der Bank sitzen."

Diese Eigenschaften sind auch in Freiburg ein Garant für den Erfolg, auch wenn Streich sich selber nicht so wichtig nimmt: "Ich bin kein Psychologe. Ich bin ein Hobby-Psychologe. Das ist wahnsinnig spannend, keine Frage. Aber mit jungen Menschen zu arbeiten, wie bei uns, ist genauso spannend."

An den Gewinn des DFB-Pokals verschwendet Streich aktuell keinen Gedanken. "Im Jahr 2065 meine ich, da lebe ich nicht mehr", fasst der Trainer die Chancen auf den Titel humorvoll zusammen.

Zusammen mit Streich war auch Dirk Dufner; Sportdirektor des SC Freiburg, zu Gast beim Audi Star Talk.

Dufner bestätigte den Transfer von Max Kruse zu Bundesligist Borussia Mönchengladbach endgültig: "Das wird so kommen. Mit Sicherheit. Der Ehrgeiz geht dann dahin, wieder einen neuen Max Kruse zu finden."

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