Der ehemalige Bundesliga-Profi Albert Streit hat sich angesichts seiner viermonatigen Sperre auf eigenen Wunsch vorerst vom Training des Regionalligisten Viktoria Köln freistellen lassen.

Das bestätigte Viktorias Sportchef Franz Wunderlich. "Er will erstmal nicht bei uns trainieren, sondern wird sich selbst fit halten", sagte Wunderlich. Streit könne aber jederzeit wieder dazu stoßen. Die Freistellung nutze aber auch dem Verein: "So haben wir den Stress um ihn nicht mehr bei uns im Umfeld."

Der 32-Jährige wird weiterhin sein Gehalt vom Verein bezahlt bekommen, von einer Geldstrafe haben die Kölner abgesehen. "Er ist gestraft genug", sagte Wunderlich. Ob Streit seine Karriere fortsetzt, ist noch unklar. "Er soll keine emotionale Entscheidung treffen. Wir werden uns im Sommer zusammensetzen", meinte Wunderlich. Streit selbst wollte sich gegenüber dem SID nicht zu dem Thema äußern: "Dazu ist alles gesagt."

Streit hatte Mitte März in der Halbzeitpause des Spiels beim VfL Bochum II (0:4) die Rote Karte gesehen, weil er Gegenspieler Fabian Götze tätlich angegriffen haben soll. Streit wurde daraufhin vorläufig suspendiert und am Mittwoch bis zum 16. Juli gesperrt. Im Anschluss kamen Spekulationen um das Karriereende des früheren Schalkers auf.

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