Bundesligist 1. FC Nürnberg kann am Sonntag mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 ins Rennen um die Europa-League-Plätze vorstoßen, doch Trainer Michael Wiesinger will davon nichts wissen.

"Das ist definitiv nicht das Thema, ich verschwende keine Energie an so etwas", sagte der 40-Jährige, der weiter an der bisherigen Ausrichtung festhält: "Die Zielvorgabe bleibt 40 Punkte, wir sind gut damit gefahren".

Der Club möchte aber seine Heimserie weiter ausbauen und würde bei einem Erfolg bis auf einen Zähler an die Mainzer heranrücken, die derzeit auf Rang sechs liegen. Seit zehn Spielen sind die Franken im eigenen Stadion unbezwungen.

"Wir brauchen eine kompakte Ordnung, müssen geduldig sein und dann einen Weg nach vorne finden", sagte Wiesinger, der einen FSV erwartet, der "mit breiter Brust" kommt. "Dass sie in der Rückrunde nur gegen die Bayern verloren haben, kommt nicht von ungefähr. Aber auch wir sind selbstbewusst und vorbereitet".

Personell kann Wiesinger weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die Langzeitverletzten Adam Hlousek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Timo Gebhart (Adduktoren) und Muhammed Ildiz (muskuläre Probleme) stehen nicht zur Verfügung. Stürmer Tomas Pekhart dürfte in der Startelf zurückkehren, Mike Frantz müsste dann wohl zunächst auf die Bank.

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