Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat erklärt, warum der Rekordmeister in dieser Saison Titelverteidiger Borussia Dortmund enteilt ist:

"Wir haben nie gesagt, dass Dortmund eine schlechte Saison gespielt hat. Aber ihr Kader ist nicht breit genug, um erfolgreich auf zwei oder drei Hochzeiten zu tanzen", sagte Hoeneß im Interview der "Bild"-Zeitung.

Die größere Kaderstärke sei gleichzeitig der entscheidende Fortschritt der Münchner im Vergleich zur Vorsaison: "Heute haben wir bei der Rotation, die Jupp perfekt beherrscht, keinen Qualitätsverlust im Team."

Aus seiner Genugtuung, wieder vor dem BVB zu landen, machte der 61-Jährige keinen Hehl: "Wir haben die Pole Position in Deutschland wieder übernommen. Die letzten zwei Jahre mit Dortmund haben uns schon sehr irritiert, vor allem auch das 2:5 im Pokalfinale gegen Dortmund."

Außerdem berichtete Hoeneß von starken persönlichen Emotionen am Samstag: "Ich freue mich für Jupp ganz besonders. Bei den Szenen, als Basti (Schweinsteiger, Anm. d. Red.) ihn aufs Feld geholt hat und die Spieler ihn hochfliegen ließen, hatte ich Tränen in den Augen."

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